Veranstaltungshinweise

150 150 Ella P. - Lokaler Aktionsplan im SHK

18. September 2021, 14:00 Uhr, Bad Klosterlausnitz, Kurpark (Nähe Spielplatz)

– Auftakt zur Aktion „Kinderrechte-Karta im SHK (KIKA)“

Der Saale-Holzland-Kreis ist ein kinder- und familienfreundlicher Landkreis. Wir setzen uns, gemeinsam und kooperativ, für die Unterstützung und Mitwirkung der jungen Menschen bei uns ein.
Dafür wird die Gemeinde Bad Klosterlausnitz am 18. September ein starkes Zeichen setzen. Den Rahmen bildet die Aktion „Kinderrechte-Karta“. Schirmherr dieser Aktion für den gesamten SHK ist Landrat Andreas Heller.

Gemeinsam laden wir sehr herzlich zur Teilnahme beim Auftakt der „Kinderrechte-Karta“ im SHK ein:

– Enthüllung und Präsentation der Informationstafel für Kinderrechte –

Termin: Samstag, 18.09.2021
Ort: Kurpark, Nähe Spielplatz
Zeit: 14:00 Uhr, im Rahmen des „Tags der Vereine“ in Bad Klosterlausnitz

Die allg. Kinderrechte sind seit 1992 auch in Deutschland eine universelle Grundlage für das Wohlergehen, für Respekt, Schutz und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Die Aktion „Kinderrechte-Karta im SHK“ (KIKA) nimmt dies auf und präsentiert diese Rechte mit dauerhaft aufgestellten „Kinderrechte-Stationen“ an verschiedenen Orten im Landkreis. Jede Station hat eine sozial engagierte Organisation des SHK als Patin bzw. Paten.
„Karta“ steht zum einen für Charta, also die Idee und den bindenden Rahmen der Kinderrechte. Und zum anderen steht es für die Entwicklung einer Karte mit den Kinderrechte-Stationen als positive Zeichen im gesamten SHK.

In Bad Klosterlausnitz wird am 18. September das Zentrum der Stationen-Kette eingeweiht:
Eine Tafel, auf der alle 10 Kinderrechte vorgestellt werden.
Für diese Station hat der Landkreis zusammen mit der Stadt Bad Klosterlausnitz die Patenschaft übernommen.
Zugleich ist es der Start zu einer Reihe mit Eröffnungen der 10 weiteren Stationen, mit denen Symbole für je eines der Kinderrechte gesetzt werden.

Auch zu den erstmaligen Präsentationen dieser weiteren Stationen möchten wir Sie und euch schon jetzt einladen.
Im September gibt es folgende weitere Etappen der „Kinderrechte-Karta“ auf dem Weg durch den SHK:

Das Recht auf Bildung
20.09.2021 | Dornburg, oberhalb der Schlösser | Patenschaft: Kreisvolkshochschule Saale-Holzland e.V.
Eröffnung im Rahmen des Thr. Schlösserkindertags

Das Recht auf Gesundheit und eine saubere Umwelt
24.09.2021 | Rittergut Nickelsdorf | Patenschaft: Ländliche Kerne e.V.
Eröffnung im Rahmen der kreisweiten Schüler:innen-Werkstatt

Das Projekt „Kinderrechte-Karta“ im SHK (KIKA) ist Teil des Lokalen Aktionsplans (LAP) – Partnerschaft für Demokratie im SHK.
Es richtet sich auf die Sensibilisierung für die Bedürfnisse, Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen und bietet Ansätze zu praktischen Beiträgen. Der Ansatz ist langfristig angelegt und wird auch 2022 fortgeführt. Der LAP fördert Aktivitäten dazu vor Ort. Federführendes Amt für den LAP im SHK und kreisweit unterstützende Stelle für die „Kinderrechte-Karta“ ist das Jugendamt. Projektträger ist Bildungswerk BLITZ e.V.

Die Übereinkunft zu den Kinderrechten hat vier allgemeine Grundsätze:
Das Diskriminierungsverbot, die freie Meinungsäußerung des Kindes, den Einsatz für das Wohlergehen und höhere Interesse des Kindes, das Recht auf Leben und Entwicklung.

Am 18. September ist der Auftakt, um dafür Zeichen zu setzen

Info & Kontakt: ziller@bildungswerk-blitz.de

15. September 2021,  17:00 Uhr Rathaus Kahla, Kleiner Saal

– Erzählcafe „Geschichten, die das Leben schreibt…“

Zum zweiten Mal laden wir – das sind Demokratie_laden Kahla, Akteursrunde, Kirchenkreissozialarbeit sowie Diakonie Mitteldeutschland „Demokratie gewinnt!“ – herzlich zum Erzählcafé nach Kahla ein.

Erzählcafé – das ist eine lockere Gesprächsrunde in angenehmer Atmosphäre, bei der die Lebensgeschichten der Gesprächspartnerin im Zentrum stehen. Die Zuhörer*innen haben im Anschluss auch selbst die Möglichkeit, Fragen an den Gast zu stellen.

Wer ist unser Gast?

Sieglinde Mörtel ist Autorin, Journalistin und Verlegerin. Sie ist in der Region verwurzelt, den Leuten und ihren Lebensgeschichten verbunden. Sie widmet sich u.a. den Alltagsgeschichten jenseits der weltbewegenden Ereignisse, welche die Menschen bewegten und bis in die Gegenwart wirken. In ihren Publikationen hält sie Regional- und Zeitgeschichten fest, um generationsübergreifend ins Gespräch zu kommen. Sie schreibt: „Geschichten, die das Leben schreibt…“

Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Kontakt: weber@bildungswerk-blitz.de

25. September 2021, 14-19 Uhr, Skatepark Hermsdorf

– FLINTA* Skatetag

Der FLINTA*Skatetag wendet sich insbesondere an Frauen, lesbische Personen, Inter*, Nonbinary, Trans* und Agender zwischen 12 und 27 Jahren aus dem SHK, die am Skateboarden interessiert oder bereits darin aktiv sind. Und die möglicherweise gehemmt sind, in Skateparks an der Szene-Aktivität teilzunehmen. FLINTA* sind selten in Skateparks anzutreffen. Sie trauen sich nicht, weil sie sich den Blicken und Kommentaren von männlich gelesenen Skatern sowie den
Hierachiemechanismen in Skateparks nicht aussetzen möchten.

Selbsterlebte negative Erfahrungen von Mitgliedern unserer Projektgruppe brachten uns auf die Idee zu dieser Veranstaltung. Das Problem ist auch keineswegs nur eines von kleineren Ballungsgebieten – unser FLINTA*-Skatetag könnte ebenso in Erfurt oder Jena stattfinden. Da der Aktionsradius von AIS jedoch der SHK ist, haben wir uns für Hermsdorf entschieden. Mit dem Skatetag wollen wir sicheres Skaten, eine Auseinandersetzung und Sensibilisierung mit dominanten und sexistischem Verhalten im Skatepark und FLINTA*-Vernetzung sowie Empowerment ermöglichen.

Für ein paar Stunden wird der Hermsdorfer Skatepark zum “Safe Space”, als ein deutliches Signal auch für den Bedarf an diskriminierungsfreien Räumen und zur Auseinandersetzung und Sensibilisierung mit dominanten und sexistischem Verhalten im Skatepark.

Angebote an diesem Tag: Skate-Workshops (15-17 Uhr), Ort zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch im vertraulichen „Deep Talk“, Musik (feministische DJane SnazzyGrrrlz), eine Technik-/Reparier-Ecke (Boardeinstellung mit Werkzeug) sowie Snacks und Getränke. Musik läuft den ganzen Tag und wird für Redebeiträge unterbrochen. Von 14-19 Uhr ist freies Fahren im Park möglich sowie genug Raum zum Austauschen, Vernetzen und Kennenlernen
gegeben. Nach dem Workshop soll ein kleiner SKATE-Contest stattfinden, wo das neu erlernte direkt ausprobiert werden kann. Dabei achten wir auf die verschiedenen Skateniveaus, so dass wirklich alle mitmachen und sich wohl fühlen können.

Der FLINTA*-Skatetag ist ein Kooperationsprojekt von AIS SHK, Jugendhaus Hermsdorf und Einzelpersonen.

23. September 2021, 10:00-18:30 Uhr

Fachtagung „Gefährdete Demokratie? Geschichtsrevisionismus, Verschwörtungsmythen und Pandemie-Leugnung“

Zughafen Erfurt, Zum Güterbahnhof 20, 99085 Erfurt

Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und MOBIT

Bei der »Querdenken«-Bewegung oder »Hygiene«-Demonstrationen finden Menschen zusammen, die früher eher selten gemeinsam auftraten. Die politischen Orientierungen dieser neu entstandenen Mischszene sind jenseits des Protests gegen die staatlichen Maßnahmen widersprüchlich. Die radikale Rechte war teils lange auf der Suche nach ihrem Standpunkt zur aktuellen Pandemie-Politik, um sich dann den Protesten anzuschließen. Sie inszeniert sich als ihr militanter Arm und sucht dabei auch die direkte Konfrontation mit der Polizei. Die unverzichtbare Abgrenzung von radikalen Rechten erodiert offensichtlich in der Gesellschaft.

Radikalisierungsprozesse nach rechts sind unübersehbar. Verschwörungsmythen rund um die Ausbreitung des Corona-Virus sind verbreitet und häufig mit antisemitischen Argumentationsmustern verbunden. Teilnehmende der Demonstrationen vergleichen sich mit Verfolgten des Nationalsozialismus, um die aktuelle Regierung als Diktatur anzuklagen. So trägt der Protest auch geschichtsrevisionistische Züge.

Wir wollen gemeinsam mit verschiedenen Expertinnen und Experten über diese aktuellen Entwicklungen sprechen und dabei besonders auf die Bereiche der Verschwörungsmythen, des Antisemitismus und des Geschichtsrevisionismus eingehen.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

Eine Anmeldung bis zum 13. September per Post oder Mail wird erbeten.

Den Tagungs-Flyer mit dem vollständigen Programm und Infos zur Anmeldung gibt es HIER (pdf).

29. September 2021, 20:00 Uhr,Volkshaus Jena

»GLEISSENDESLICHT« – Ein musikalisches Ritual des Erinnerns von Marc Sinan

Jenaer Philharmonie, ACHAVA e. V.

Normalpreis: 15 Euro

„Ein Konzert im Rahmen der ACHAVA Festspiele Thüringen und des Themenjahres ‚Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen'“

Die Veranstaltung findet in Etappe #3 „Wie wird erinnert? Kontexte und Kontinuitäten“ im Rahmen des Themenjahrs „Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex. Eine stadtgesellschaftliche Auseinandersetzung in Etappen“ statt. Das komplette Programm als Faltblatttposter gibt es hier.

Mehr Informationen hier.